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Birkenfeige


 
 Die Birkenfeige (Ficus benjaminii) ist ein hübscher kleiner Baum mit dichter Krone, die aus zahlreichen spitzovalen, glänzenden, mittelgrünen Blättern gebildet wird. Ihre Form ähnelt sehr Birkenblättern, daher auch der Name Birkenfeige. Die Rinde ist wie bei vielen Ficus-Arten hellgrau, mitunter auch leicht bräunlich. Die Wuchshöhe beträgt -ebenfalls typisch für Ficus- kaum mehr als 5 m. Die Heimat der Birkenfeige liegt in Asien, sie ist aber heute in der ganzen Welt verbreitet. Sie gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Mauraceae).
 
Birkenfeige
 Ficus benjaminii ist eine sehr beliebte Zierpflanze, die in mitteleuropäischen Breiten aufgrund ihres Wärmebedarfs fast nur als Zimmerpflanze kultiviert werden kann. In wärmeren Gefilden wächst sie frei ausgepflanzt zu sehr schönen Bäumen heran, die sehr gern durch regelmäßige Formschnitte in die mitunter skurillsten Formen gebracht werden.
 
 Zwar ist Ficus benjaminii sehr populär, aber leider vor allem als Zimmerpflanze nicht ganz unproblematisch in der Haltung. Beispielsweise können schon geringe Standortveränderungen massiven Laubabwurf zur Folge haben.
 
 Wasser:
Ficus benjaminii benötigt nicht viel Wasser. Das Substrat darf nicht permanent zu naß sein. Ideal ist die Tauchmethode, bei der der Topf solange in Wasser getaucht wird, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Sodann läßt man das überschüssige Wasser ablaufen und stellt dann die Pflanze wieder an den ursprünglichen Ort. Erneut gegossen wird erst dann, wenn das Substrat ziemlich trocken geworden ist. Das kann im Winter, abhängig von der Topfgröße und den Umgebungsbedingungen, mitunter mehrere Wochen dauern.
 
 Licht:
Die Birkenfeige benötigt einen hellen bis sehr hellen Standort. Es darf sehr gern auch pralle Sonne sein, die Ficus benjaminii jedoch erst nach einiger Gewöhnung verträgt, wenn die Pflanze an einem eher dunklen Standort gestanden hat. Bei zu wenig Licht kümmert die Birkenfeige und ist dann anfällig für kleinste Pflegefehler.
 
 Temperatur:
Weniger als 15 °C sollten es auch im Winter nicht sein.
 
Birkenfeige
 Düngung:
Entsprechend dem Wachstum relativ sparsam, d.h. im Sommer etwa alle 2 Wochen einmal nach Herstellervorschrift angesetzte Düngerlösung. Im Winter am besten überhaupt nicht düngen.
 
 Vermehrung:
Meistens durch Stecklinge.
 
 Sonstiges:
Nicht unüblich ist es, bei der Anzucht die jungen Stämme miteinander zu verflechten. Neben grünblättrigen Birkenfeigen gibt es auch solche mit panaschierten, d.h. stellenweise weiß gefärbten Blättern (Ficus benjaminii variegata).
 
 Verwandte Arten:
Zur Famile Ficus gehören weit über 1000 Arten, von denen nur relativ wenige als Zierpflanzen oder gar als Nutzpflanze kultiviert werden. Diese wiederum sind aber recht bekannt, wie z.B. die  Echte Feige (Ficus carica), der altbekannte  Gummibaum (Ficus elastica) oder die in Büros recht häufig anzutreffende Geigenfeige (Ficus lyrata), die ihren Namen ihren geigenförmigen, großen Blättern verdankt.
 





Zuletzt aktualisiert am: 27.01.2018 12:31:10


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