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Gartentipps - August


 
 Im August könnt Ihr stark wachsende Hecken noch einmal in Form bringen, Trockensträuße schneiden und Blütenstauden teilen.
 
Zierlauch
 Zierlauch jetzt pflanzen
 
 Im August ist Pflanzzeit für Zierlauch! Pflanzt die Zwiebeln großblütiger Zierlauch-Züchtungen am besten einzeln oder in Dreiergruppen. Hebt mit dem Spaten ein ausreichend tiefes und breites Pflanzloch aus: Der Zwiebelboden sollte später mindestens 15 Zentimeter unter der Erde liegen. Unser Gartentipp: Füllt bei lehmigen Böden unten als Dränageschicht etwa drei bis fünf Zentimeter groben Sand ins Pflanzloch. Damit senkt Ihr auf Böden, die zu Staunässe neigen, die Fäulnisgefahr.
 
 
 
 Sommerdüngung für Hortensien
 
 Garten-Hortensien brauchen leicht sauren Boden (pH-Wert 5 bis 6), damit ihre Blätter sattgrün bleiben. Gelbliches Laub zeigt Mangelerscheinungen an. Sollen blaue Hortensien ihre Farbe behalten, brauchen sie aluminiumhaltiges Kalialaun. Deshalb sollten sie regelmäßig mit Spezialdünger für Hortensien versorgt werden.
 
Hortensien
 Hortensien als Vasenschmuck
 
 An Blüten für einen schönen Blumenstrauß herrscht derzeit kein Mangel. Neben zahlreichen Sommerblumen und Stauden eignet sich auch die Schneeball-Hortensie ‘Annabelle’ (Hydrangea arborescens) sehr gut als Schnittblume. Wählt mittelgroße Blüten, die noch nicht ganz geöffnet sind. Damit die Stiele möglichst lange halten, solltet Ihr diese am besten morgens schneiden und gleich in handwarmes Wasser stellen.
 
 Rasenkanten nachstechen
 
 Wenn Ihr Euren Rasen nicht mit einer Steinkante eingefasst habt, müsst Ihr die Ränder regelmäßig nachstechen, damit die Gräser nicht in die Beete hineinwachsen. Legt bei rechtwinklig geformten Flächen am besten ein langes Brett entlang der Rasenkante aus und trennt alles Überstehende mit einem Rasenkantenstecher ab.
 
 Rückschnitt für Lavendel
 
 Der Blütenflor des Lavendels ist jetzt weitgehend verblüht und die Pflanzen brauchen einen leichten Rückschnitt. Damit verhindert Ihr, dass die Zwergsträucher unnötig Energie in die Samenbildung investieren. Schneidet einfach alle Triebe mit einer Heckenschere um etwa ein Drittel zurück.
 
Bodendeckerrosen
 Bodendeckerrosen durch Stecklinge vermehren
 
 Im August sind die neuen Triebe der Bodendeckerrosen so gut verholzt, dass Ihr daraus Stecklinge für die Vermehrung gewinnen könnt. Schneidet von einem solchen Trieb einen etwa bleistiftlangen Steckling. Die Spitze mit eventueller Blüte wird ein paar Millimeter oberhalb eines gut ausgebildeten Blatts entfernt, unten trennt Ihr den Steckling einige Millimeter unter einem Blatt oder einer Knospe ab. Anschließend entfernt alle Blätter, nur die obersten lasst dran. An einem kühlen, schattigen Platz in humusreicher, gleichmäßig feuchter Gartenerde bilden die Stecklinge bis zum Herbst Wurzeln und können im nächsten Frühjahr an ihren endgültigen Platz verpflanzt werden.
 
 Fadenalgen im Teich bekämpfen
 
 Wenn sich der Gartenteich bei sommerlichen Temperaturen stark aufheizt, wachsen auch die Fadenalgen. Ihr solltet daher jetzt regelmäßig mit einem Rechen die Algen abfischen, damit sich auf dem Teichgrund nicht zu viel Faulschlamm bildet. Ihr könnt sie anschließend entweder kompostieren oder als Mulch unter Bäumen und Sträuchern verwenden. Kleinen Fröschen dienen Algenteppiche zur Tarnung. Der Wasserqualität sind sie in großen Mengen aber eher abträglich
 
Bart-Iris
 Blühfaule Bart-Iris teilen
 
 Kommen Schwertlilien in die Jahre, lässt ihre Blühleistung oftmals nach. Von August bis Oktober ist ein guter Zeitpunkt, um die Blütenstauden zu verjüngen und ihnen damit die nötige Vitalität zurückzugeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Gewächsen lassen sich Bart-Iris (Iris barbata) sogar wieder an dieselbe Stelle pflanzen. Zur Bodenverbesserung vorher etwas reifen Kompost einarbeiten.
 
 Pflanzzeit für Madonnen-Lilien
 
 Während man die meisten Lilien erst im Herbst oder Frühling pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Gebt der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgt dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist. Der August ist der ideale Pflanzmonat für die langsam wachsende Madonnenlilie
 
 Blattläuse: Befallene Triebe abschneiden
 
 Blattläuse befallen bevorzugt die jungen, noch weichen Blätter und Triebspitzen, denn hier kommen sie besonders leicht an den begehrten Zuckersaft der Pflanzen heran. Gleichzeitig erleichtert das auch die Bekämpfung, denn den meisten Pflanzen macht es nichts aus, wenn man die befallenen Trieb-Enden einfach mit der Gartenschere abschneidet. Bei einigen Stauden unterbindet man mit dem Rückschnitt nach der Blüte gleichzeitig die Selbstaussaat.
 
 Rostpilz und Sternrußtau an Rosen
 
 Der Rosenrost bildet anfangs gelbliche Punkte auf der Blattoberseite aus, denen gelbe bis orange gefärbte Sporenlager auf der Blattunterseite folgen. Zum Herbst hin bilden sich hier auch dunkle Sporenlager. Deutlich sternförmige, nahezu schwarze Blattflecken, die sich rasch ausbreiten, verbunden mit einer frühen Vergilbung der Blätter und einem vorzeitigen Laubfall sind typische Symptome für den Sternrußtau. Setzt zur Bekämpfung ab Befallsbeginn geeignete Pflanzenschutzmittel ein (zum Beispiel Duaxo Rosen-Pilz-frei, Pilzfrei Ectivo) oder verwendet vorbeugend widerstandsfähige Rosensorten (ADR-Rosen). Sternrußtau gilt gerade bei feuchten Bedingungen als gefährliche und schwer bekämpfbare Krankheit und ist an den schwarzen Flecken gut zu erkennen
 
Blühende Hecke
 Zweiter Schnitt für wüchsige Hecken
 
 Der übliche Schnitttermin für Hecken ist Ende Juni, wenn die Sträucher ihre erste Wachstumsphase abgeschlossen haben. Starkwüchsige Gehölze wie Liguster, Rot- und Hainbuche treiben während des Sommers jedoch wieder kräftig durch. Von Mitte August bis Anfang September lassen sich diese Hecken erneut in Form bringen. Diesen Gartentipp solltet Ihr aber nicht später in die Tat umsetzen, damit die Schnittwunden der Pflanzen bis zum Winter gut ausheilen können. Außerdem die Hecken nicht zu stark einkürzen, weil sich entstandene Löcher erst wieder im nächsten Frühjahr schließen.
 
 
 Steppenkerzen pflanzen
 
 Die beste Pflanzzeit für Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Hebt ein 20 bis 30 Zentimeter tiefes Pflanzloch aus und häuft auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breitet darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllt das Loch mit lockerer Erde.
 
 Herbstblüher in den Boden bringen
 
 Während es mit dem Einpflanzen der klassischen Krokusse noch etwas dauert, werden ihre herbstblühenden Verwandten schon im August gesetzt. Zu Letzteren zählt der Safran-Krokus (Crocus sativus), dessen Knollen 10 bis 15 Zentimeter tief in die Erde kommen. Gibt man ihm einen sonnigen, warmen Platz, zeigt dieser Krokus von September bis Oktober seine hellvioletten Blüten mit den auffällig orangeroten Stempelfäden. Für Herbstzeitlose (Colchicum, giftig!) und Goldkrokus (Sternbergia) ist jetzt ebenfalls Pflanzzeit.
 
Rhododendron
 Rhododendron wässern und auf Netzwanzen kontrollieren
 
 Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind eingerollte Blätter und gelbbraune Brandflecken durch intensive Sonneneinstrahlung. Wartet mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus. Weisen Eure Rhododendren Blattsprenkelungen an der Unterseite und dunkle Kot-Tropfen an den Blättern auf, solltet Ihr die Pflanze auf einen Netzwanzen-Befall hin prüfen.
 
 
 
 
 

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Zuletzt aktualisiert am: 29.11.2017 22:32:30


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