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Gartentipps - März


 

  Pflanzarbeiten:

 Sobald das Wetter es zuläßt und nicht mehr mit Frost gerechnet werden muß, kann neu gepflanzt werden. Das geht ganze Frühjahr über. Es ist aber nur die zweitbeste Zeit dafür, da die Pflanzen vor der Blüte nur wenig Zeit haben, sich an den neuen Boden zu gewöhnen. Möglicherweise blühen deshalb einige von ihnen in diesem Jahr nicht mehr. Deshalb ist eigentlich der Herbst die perfekte Pflanzzeit!

  Umpflanzen:

 Am besten noch vor dem ersten Austrieb können Umpflanzarbeiten durchgeführt werden. Doch auch hierfür ist der Herbst der bessere Zeitpunkt.

  Stauden vermehren:

 Üppige Stauden kann man vermehren, indem man sie einfach mit einem Spaten teilt. Oftmals wachsen die einzelnen Teile dann sogar besser.

  Kompost ausbringen:

 Wer einen Komposthaufen hat, kann ihn nun als natürlichen Dünger ausbringen. Der lockere Kompost wird im Garten verteilt, noch nicht vollständig verrottetes Material kommt zurück auf den entleerten Komposthaufen.

  Düngen:

 Wer keinen Kompost als Dünger zur Verfügung hat, kann auf gekaufte Produkte zurückgreifen. Es gibt vielerlei Spezialdünger für bestimmte Pflanzen, oft auch mit unterschiedlicher Wirkungsdauer. Wichtig dabei ist, daß man jeweils genau die Dosierungsanweisung befolgt! Düngen kann man nach dem März auch noch.

  Frühgemüse säen:

 Teilweise kann im Freiland schon Gemüse und Kräuter ausgesät werden. Welches die frühen Sorten sind, steht auf der Verpackung.

  Rosenschnitt:

 Falls die Rosen schon begonnen haben auszutreiben, können sie bereits geschnitten werden. Es ist so weit, den groben Herbstschnitt zu perfektonieren, wenn neue, rötliche Triebe von etwa 3-7 Zentimetern Länge gebildet worden sind. Wenn das noch nicht der Fall ist, sollte man noch bis zum April warten.

 Alle öfterblühenden Rosen brauchen im März einen kräftigen Rückschnitt, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen.

  Entfernt bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneidet die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte.

 Nach dem Rückschnitt solltet Ihr Euer Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen. Alternativ könnt Ihr einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger verwenden.

 Kirschlorbeer behutsam schneiden:

 Geht bitte mit Fingerspitzengefühl vor, falls Ihr jetzt vom Winter geschädigte oder zu lange Zweige an Eurem Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) einkürzen möchtet. Auf keinen Fall solltet Ihr den Strauch mit der elektrischen Heckenschere rasieren, wenn Euch etwas an der Blüte liegt!

 Die kerzenartigen Knospen, die das immergrüne Gehölz im letzten Jahr angelegt hat, sind bereits gut zu erkennen. Entfernt die betroffenen Triebe am besten einzeln mit der Gartenschere. Diese Methode ist etwas zeitaufwendiger, hat aber den Vorteil, dass die Blüten nicht versehentlich mit abgeschnitten werden.

 Die gleiche Schnitttechnik gilt auch für andere immergrüne Blütensträucher wie Rhododendron und Lavendelheide (Pieris).

 Teich säubern:

 Macht Euren Gartenteich jetzt frühlingsfrisch: Im Herbst angebrachte Laubschutznetze können jetzt entfernt werden. Außerdem schneidet man die Uferbepflanzung zurück, die man im Herbst stehen gelassen hatte, damit den Winter über ein Luftaustausch stattfinden und sich kein Faulgas unter dem Eis bilden konnte.

 Verkahlte Buchseinfassungen tiefer setzen:

 Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten leicht, wenn sie sehr schattig stehen, und werden dann unansehnlich. Grabt die Pflanzen dann aus und setzt sie einfach eine Handbreit tiefer wieder ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen nehmen sie diese Maßnahme nicht übel: Sie bilden einfach neue Wurzeln und treiben gut wieder durch.

 Großblumige Clematis auslichten:

 Großblumige Clematis, die zweimal im Jahr blühen, solltet Ihr spätestens Anfang März auslichten. Wenn Ihr die Kletterpflanzen nur schwach zurückschneidet, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Ein stärkerer Rückschnitt hingegen reduziert die Intensität der ersten Blüte und fördert die zweite, die im Spätsommer an den neuen Trieben erscheint.

 Zwiebelblumen düngen:

 Wenn Eure Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, solltet Ihr ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für nährstoffbedürftige Arten wie Narzisse, Tulpe oder Hyazinthe. Streut am besten einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger (zum Beispiel Blaukorn) aus, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen. Düngt sparsam: Ein gestrichener Esslöffel pro Narzissenhorst reicht vollkommen. Verblühte Stängel von Narzisse, Hyazinthe und Co abschneiden, die grünen Blätter bleiben unberührt. Sie ziehen sich rasch zurück und fallen kaum noch auf.

 Hornveilchen als Lückenfüller:

 Die frostharte Stiefmütterchen-Verwandte gedeiht am besten auf frischen Böden in sonniger Lage. Mit Hornveilchen lassen sich hervorragend größere Gehölze unterpflanzen, Randbereiche von Beeten aufwerten und sogar Pflasterfugen verschönern. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Herbstblüte und verhindert eine ungewollte Versamung.

 Ranunkelknollen quellen lassen:

 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich dekorative Ranunkelblüten in den Garten zu holen. Geübte Gartenfreunde säen die Blütenzauberer im Herbst aus und überwintern die Sämlinge im Topf. Einfacher ist aber das Pflanzen der Knollen. Nachdem diese im Frühjahr für einige Stunden im Wasserbad gelegen haben, beginnen sie zu quellen. Mit den Wurzeln nach unten werden sie dann mit zehn bis 15 Zentimeter Abstand etwa fünf Zentimeter tief in lockere Beeterde gepflanzt.

 Preisgünstige Hecken:

 Wer eine Laubhecke anlegen möchte, sollte sich in einer Baumschule erkundigen, ob noch preiswerte wurzelnackte Sträucher zu haben sind. Pflanzzeit ist für diese Gehölze noch bis Ende des Monats.

 Blütenstauden teilen:

 Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneidet alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Ihr das noch nicht im Herbst erledigt habt. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen könnt Ihr mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneidet zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeitet Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, solltet Ihr besser im Herbst teilen.

 Heiligenkraut schneiden:

 Für Halbsträucher mediterraner Herkunft wie das Heiligenkraut (Santolina) wirkt der Schnitt wie eine Frischzellenkur. Es baut sein Blütengerüst jedes Jahr neu auf und würden ohne regelmäßigen Frühjahrsschnitt rasch überaltern. Das Ergebnis wären blühfaule Gewächse mit kümmerlichem Wuchs. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist Anfang März. Setzt die Schere je nach Pflanze etwa zehn bis 20 Zentimeter über dem Boden an. Ältere Sträucher, die bisher nicht geschnitten und bereits vergreist sind, solltet Ihr nicht radikal, sondern über die nächsten Jahre verteilt stufenweise verjüngen. Das Schnittgut kann auf dem Kompost entsorgt werden. Nach starkem Rückschnitt ist eine Frühjahrsdüngung mit Gartenkompost zu empfehlen.

 Bodendecker: Clever sparen:

 Um sich die Gartenpflege zu erleichtern, könnt Ihr im März kleine oder größere Flächen im Garten mit Bodendeckern begrünen. Da solche Pflanzaktionen je nach Flächengröße ziemlich ins Geld gehen können, solltet Ihr Euch zunächst in Eurem Bekanntenkreis umhören, ob Ihr Euch dort nicht kostenlos bedienen könnt. Denn: Bodendecker wie Kaukasus-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum), Kleines Immergrün (Vinca minor) oder Efeu (Hedera helix) lassen sich sehr leicht durch Teilung vermehren. Stecht bei Euren Bekannten einfach an mehreren Stellen einige Soden aus dem Pflanzenteppich heraus und teilt diese in viele kleine Stücke. Diese setzt Ihr dann nach gründlicher Bodenvorbereitung auf der vorgesehenen Fläche in Eurem Garten wieder ein.

 Rückschnitt im Heidegarten:

 Schneidet spätestens im März die alten Blütentriebe von Sommer- und Winterheide ähnlich wie beim Lavendel auf kurze Stummel zurück. Ein zu tiefer Schnitt ins alte Holz sollte hingegen vermieden werden, weil die meisten Heidearten dann nur sehr zögerlich wieder austreiben. Auch die Ziergräser und Stauden im Heidegarten solltet Ihr jetzt zurückschneiden, damit sie aus dem Boden neu durchtreiben können.

 Feuerwanzen sind schon unterwegs:

 An den ersten warmen Tagen im März finden sich an Linden oder Robinien bodennah am Stamm häufig erste größere Ansammlungen von rot-schwarz gefärbten Tieren. Es handelt sich hierbei um Feuerwanzen, die als erwachsene Tiere in der Bodenstreu überwintern und jetzt die ersten Sonnenstrahlen suchen. Die nicht flugfähigen Wanzen sind jedoch nur als Lästlinge einzustufen, da sie nur an den am Boden liegenden Samen oder an Insekteneiern saugen, die Pflanze selbst aber nicht schädigen. Feuerwanzen sind ortstreu, treten also häufig in jedem Jahr an den gleichen Bäumen auf. Pro Jahr entsteht jeweils nur eine Generation der Wanzen.

 Bäume und Sträucher umpflanzen:

 Der März ist der letzte Termin, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen. Wenn Ihr länger wartet, steigt bei empfindlichen Arten wie der Zaubernuss (Hamamelis) das Risiko, dass sie nicht mehr anwachsen. Stecht die Pflanzen mit einem möglichst großen Erdballen aus und setzt sie umgehend am neuen Standort wieder ein. Faustregel: Die Gehölze sollten möglichst nicht länger als drei Jahre gestanden haben, um am neuen Standort problemlos weiterzuwachsen. Robuste Arten wie die Forsythie können allerdings auch nach vier bis fünf Jahren Standzeit noch problemlos umgesetzt werden.

 Schneeglöckchen vermehren:

 Mithilfe ihrer Brutzwiebeln entwickeln Schneeglöckchen (Galanthus) über die Jahre immer größere Bestände. So bekommt man gutes Vermehrungsmaterial, um die kleinen Frühblüher auch an anderer Stelle im Garten anzusiedeln. Dafür werden die robusten Zwiebelblumen direkt nach der Blüte geteilt. Die Tuffs umgehend wieder einpflanzen, und zwar so tief, wie sie vorher standen – gut zu erkennen an den hellen unteren Laubpartien. Ein humoser, frischer bis feuchter Boden erleichtert den Schneeglöckchen das Anwachsen. Nicht düngen! Sonst bilden die Pflanzen weniger Blüten.

 Schnecken frühzeitig bekämpfen:

 Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, solltet Ihr frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schnecken schützen. Streut dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Euch gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werdet Ihr mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

 Pflanzzeit für Bambus:

 Wenn Ihr in Eurem Garten neuen Bambus pflanzen wollt, ist der März dafür ein guter Monat. Ihr könnt die Ziergräser aber auch noch später im Jahr setzen, da sie in der Regel im Topf angeboten werden. Tipp: Wenn Ihr bereits einen Bambus besitzt, können Ihr diesen jetzt einfach teilen. Stecht mit einem scharfen Spaten ein Teilstück mit zwei bis drei Halmen vom Wurzelballen ab und setzt es an anderer Stelle wieder ein. Wichtig: Pflanzt Ausläufer bildende Arten (zum Beispiel Phyllostachys) ausschließlich mit einer geeigneten Rhizomsperre.

 Seggen vermehren:

 Einige Seggen-Arten (Carex) neigen dazu, nach drei bis vier Standjahren von innen heraus zu verkahlen. Dagegen hilft das Teilen der Horste im zeitigen Frühjahr. Schneidet bei höheren Arten den Blattschopf bis auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden ab. Bei niedrigen Seggen kann man auf den Rückschnitt verzichten. Grabt die Horste an der Seite etwas frei und stecht mit einem scharfen Spaten Teilstücke ab. Diese könnt Ihr anschließend mit den Fingern weiter zerkleinern und wieder ins Beet pflanzen. Tipp: Tragt beim Teilen von Gräsern immer Handschuhe, denn die Blätter sind oft scharfkantig.

Grasnelken-Samen aussäen:

 An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März könnt Ihr die bis 20 Zentimeter hohe Polsterstaude aussäen: Legt die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drückt die Aussaat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den Garten umsiedeln. Meist fällt die Blüte im ersten Jahr spärlich aus. Eine echte Schnellstarterin ist dagegen die neue Sorte ‘Morning Star’. Sie bringt gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

 Rasen vertikutieren:

 Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, vertikutiert ab Ende März Euren Rasen. Achtet darauf, nur trockene Rasenflächen zu vertikutieren. Stellt die Vertikutierhöhe richtig ein: Die Messer dürfen die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Mäht den Rasen vor dem Vertikutieren auf zwei Zentimeter Höhe ab. Bewegt das Gerät zunächst in Längs- und dann in Querbahnen über die Fläche, so dass ein feines Schachbrettmuster entsteht.

 Staudenbeete richtig düngen:

 Die erste Düngung im Staudenbeet sollte erfolgen, wenn alle Pflanzen zurückgeschnitten sind und das Beet gejätet ist. Geeignet sind Kompost sowie organische und mineralische Langzeitdünger. Den reifen Kompost zwei bis drei Zentimeter hoch auf dem Beet verteilen und vorsichtig einarbeiten. Starkzehrer wie Phlox und Rittersporn brauchen im Juni eine zweite Düngergabe. Auch Blattschönheiten wie Funkien sind für Nährstoffgaben dankbar.

Farbenfrohe Zauberglöckchen:

 Die Zauberglöckchen-Sorte Kabloom ‘Romantik Mix’ (Kiepenkerl) wird nicht wie üblich durch Stecklinge vermehrt, sondern ausgesät. Die Vorkultur erfolgt jetzt im März in einem Aussaatgefäß bei etwa 18 Grad. Die Samen dabei nicht mit Erde bedecken, denn sie sind Lichtkeimer. Nach drei, vier Wochen die Keimlinge in kleine Töpfe pikieren. Ab Mitte Mai verschönert die bunte Calibrachoa-Mischung Beete und Gefäße mit ihren Blütenpolstern. Zauberglöckchen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit leicht saurem Boden.

 Rosenstämmchen im Topf richtig schneiden:

 Im Allgemeinen gelten beim Rückschnitt von Rosenstämmchen im Kübel die selben Schnittregeln wie im Garten. Für einen sauberen Schnitt ist es wichtig, nur mit einer scharfen Rosenschere ans Werk zu gehen. Entfernt zunächst totes und schwaches Holz. Bei den Hochstammrosen ist eine schöne Kronenform entscheidend, darum werden die Haupttriebe kaum eingekürzt. Im Durchschnitt schneidet man sie auf eine Länge von 20 bis 30 Zentimeter zurück. Das fördert eine kompakte Krone. Nehmt kleine und zu eng nebeneinander wachsende Seitentriebe heraus.

 Gartenmöbel auswintern:

 Ab März kann man in vielen Regionen Deutschlands die warmen Strahlen der Frühlingssonne schon wieder auf der Terrasse genießen. Holt daher rechtzeitig Eure Gartenmöbel aus dem Winterlager und säubert sie gründlich von Staub und anderen Ablagerungen.
Tipp: Wenn Eure Teakholzmöbel durch jahrelange Sonneneinstrahlung grau geworden sind, könnt Ihr dem Holz jetzt mit einem speziellen Auffrischungsanstrich wieder seinen ursprünglichen Farbton zurückgeben.

 Überwinterte Geranien zurückschneiden:

 In kühlen, hellen Räumen überwinterte Geranien müssen jetzt gestutzt werden. Schneidet die laublosen Triebe so weit zurück, dass je zwei bis vier Augen (Blattansätze oder Knospen) übrig bleiben. Dieser jährliche Schnitt hält Geranien kompakt und blühfreudig. Anschließend solltet Ihr die Pflanzen in größere Töpfe mit frischer Erde umtopfen.

 Kübelpflanzen abhärten:

 Nach der Überwinterung sollten Solitärpflanzen wie Fuchsien und Engelstrompete bei frostfreiem Wetter tagsüber an einem schattigen, windgeschützten Platz im Freien stehen. Dadurch erreicht Ihr ein verkürztes, stabiles Triebwachstum. Nach und nach gewöhnen sich die Pflanzen so an die Sonne: Anfangs nur kurz (etwa eine Stunde), dann immer länger dem Sonnenlicht aussetzen, am besten morgens.

 Ab Ende März könnt Ihr robuste Kübelpflanzen wie den Oleander und die Olive wieder ins Freie bringen. Damit die Pflanzen sich gut akklimatisieren können, solltet Ihr sie jedoch in kalten Nächten mit einem Kunststoffvlies abdecken. Treiben einige Eurer Kübelpflanzen, die im Haus überwintern bereits aus, sollte man sie sehr hell und über 12 Grad stellen. Sonst bleiben die jungen Zweige und Blätter fahl und schwach.

 Obstbäume in Kübeln selber ziehen:

 Ein Obstbaum im Kübel passt prima auf Terrasse und Balkon. Ihr könnt ihn selber ziehen, indem Ihr einen zweijährigen, sehr schwach wachsenden Baum in einer Baumschule besorgt. Für Anfänger eignet sich am besten ein Apfelbaum. Für die Topfkultur kürzt Ihr die Hauptwurzel stark ein, damit sich neues Feinwurzelwerk bilden kann. Für gesundes Wachstum und guten Ertrag sorgt ein regelmäßiger Rückschnitt.

 Durchwurzelte Topfkräuter umtopfen:

 Wie viele andere Balkonpflanzen müssen auch Kräuter nicht unbedingt jedes Jahr umgetopft werden. Erst, wenn die Erde völlig durchgewurzelt ist, setzt man Rosmarin, Lavendel oder Salbei im Frühjahr noch vor dem Austrieb in ein bis zwei Zentimeter größere Töpfe. Kräuter lieben nährstoffarme, durchlässige Erde. Am besten sind Substrate, die zu gleichen Teilen aus Sand, Kompost und Anzuchterde bestehen.

 Frühlings-Flair mit Geißklee:

 Der leicht duftende Geißklee (Cytisus x racemosus) blüht von März bis Mai und bietet sich gut für die Topfbepflanzung mit Frühblühern wie gefüllten Narzissen an. Er ist eine Kreuzung aus dem Kanarischen und dem Madeira-Ginster und auch auf diesen Inseln heimisch. Der mehrjährige Exot ist nicht winterhart und bevorzugt einen milden, sonnigen Platz. Von April bis September steht er als Kübelpflanze im Freien, im Winter fühlt er sich an einem hellen Platz bei 12 bis 18 Grad am wohlsten. Der immergrüne, dicht verzweigte Strauch wird circa einen Meter hoch und bildet erbsenähnliche, giftige Früchte. Haltet die Erde gleichmäßig feucht – Geißklee hat einen hohen Wasserbedarf.

 Für Fans von Kapuzinerkresse:

 Neben der Großen Kapuzinerkresse gibt es eine weniger bekannte Varietät, die durch orchideenartige Blüten begeistert. Die Rede ist von der bis zu drei Meter hoch wachsenden Kanarischen Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum). Der Name ist irreführend, weil die einjährige Kletterpflanze eigentlich aus Peru stammt. Markant sind die gefransten zitronengelben Blüten, die ab Mai bis September erscheinen und wie die Blätter essbar sind. Die Kanarische Kresse sollte im Frühjahr im Topf vorgezogen werden, bevor sie nach draußen kommt. Die Samen vorher für einige Stunden im Wasser quellen. Die Pflanze ist ideal als Sichtschutz für Balkon und Terrasse.

 Frühjahrsputz auf der Terrasse:

 Im Laufe der kalten Jahreszeit lagern sich auf dem Terrassenpflaster Laub, Zweige und Moos ab. Kehrt den Schmutz mit einem harten Besen zusammen und entfernt hartnäckigere Ablagerungen mit einem Fugenkratzer oder Hochdruckreiniger.

 Chrysantheme in Form bringen:

 Wer die bedingt frostharte Garten-Chrysantheme (Chrysanthemum) nach der Blüte an einem geschützten Ort im Freien erfolgreich überwintert, kann sie auch im kommenden Jahr wieder zur Blüte bringen. Lasst das Verblühte den Winter über als Schutz stehen. Erst wenn ab März mit den milden Temperaturen die jungen Triebe aus der Erde sprießen, ist es an der Zeit für den Rückschnitt. Schneidet das Verwelkte möglichst bodennah mit einer Schere ab, ohne dabei die jungen Triebe zu verletzen. Ein gelegentliches Stutzen der Pflanze in der Saison fördert einen dichten Wuchs. Das Gleiche gilt auch für die ersten Blütenansätze – die Chrysantheme verzweigt sich mehr und blüht üppiger.

 Sommerblühende Zwiebelblumen vortreiben:

 Sommerblühende Zwiebelblumen wie Gladiole, Dahlie oder Blumenrohr kann man gut in erdgefüllten Töpfen im Haus vortreiben. Anfangs gießt man sie nur wenig; erst wenn sich Blätter entwickeln, erhöht man die Wassergaben. Wässert Ihr anfangs zu viel, bilden die Zwiebeln keine Wurzeln und beginnen zu faulen.

 Frühjahrsschnitt der Gewürzrinde:

 Nach einer hellen, kühlen Überwinterung ist im März, noch vor dem Austrieb, ein kräftiger Rückschnitt bei der Gewürzrinde (Senna corymbosa) angebracht, bei jungen Exemplaren gar um ein Drittel. Ein Schnitt ins mehrjährige Holz wird problemlos toleriert. Ein zusätzliches Einkürzen der Pflanze im Frühling und Sommer, regt den dicht verzweigten Wuchs an und hält die raschwüchsige Pflanze zugleich im Zaum. Denn die pflegeleichte reich blühende Kübelschönheit kann bis zu vier Meter hoch werden. Erst ab Mai, wenn die Temperaturen mild genug sind, räumt man die Kübelpflanze für die Freiluftsaison nach draußen.

 Blumensamen vorquellen:

 Blumensamen mit fester Schale keimen viel besser, wenn man sie direkt vor der Aussaat für einige Stunden in einer Schüssel mit handwarmem Wasser einweicht. Bei sehr harten, glatten Schalen ist es außerdem sinnvoll, die Oberfläche vorher mit Schmirgelpapier leicht anzurauen.

 Hilfe für gefangene Frösche:

 Gitterroste vor Hauseingängen oder über Lichtschächten werden für Frösche, Kröten und andere Kleintiere leicht zur Falle. Mithilfe einer selbst gebauten Froschleiter können sich die Amphibien selbst aus ihrem Gefängnis befreien. Froschleitern aus Metall und Holz gibt es auch fertig zu kaufen.

 Jetzt Prunkwinden aussäen:

 Wer sich im Sommer an der blütenreichen, in die Höhe rankenden Prunkwinde (Ipomoea tricolor) erfreuen möchte, sollte jetzt die Samenkörner in die Erde bringen. Denn in den Frühjahrsmonaten März und April ist die beste Aussaatzeit. Die Samen gut zwei Zentimeter tief in die Erde legen, ideal sind drei bis fünf Samen pro Topf. Haltet die Erde stets feucht. Wichtig: Stellt die Töpfe auf das warme Fensterbrett über die Heizung. In den ersten Wochen ist eine Bodentemperatur von 18 bis 20 Grad wichtig. Die Sämlinge werden anschließend pikiert und jeweils zwei bis drei Jungpflanzen in einen Topf gesetzt.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 29.11.2017 22:39:07


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