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Grauschimmel


 

 Im Garten und auf dem Hof tauchen immer wieder unschöne Dinge auf, die man am liebsten gar nicht haben möchte und die man dann bekämpft, wie Rasenkrankheiten, Schädlinge, wilde Tiere, die den Garten zerstören oder auch Krankheiten.

Grauschimmel

 Zu diesen unangenehmen Dingen gehört auch der Grauschimmel. Es handelt sich hierbei um einen Edelfäulepilz, der auch Graufäule genannt wird und neben vielen anderen Pflanzen ganz besonders Weintrauben befällt. Die heimischen Gärtner finden ihn aber auch oft auf den Erdbeeren. Der Schaden, den der Grauschimmel anrichtet, ist enorm, die Nutzpflanzen werden äußerst geschwächt und die Erträge deutlich verringert.

  Woran erkennt man den Grauschimmel?

 Die Anzeichen für den Befall sind sehr unterschiedlich. Sie fangen bei faulenden Knollen an, gehen über einen sichtbaren grauen Pilzrasen und faulige Blütenböden und enden bei mausgrau aussehenden Früchte bis hin zu gesprenkelten Blüten.

 Da man diese Schädigungen nicht hinnehmen möchte, sollte man etwas dagegen tun. Dabei muss zunächst die erste Ursache für Schimmel überhaupt bekämpft werden, nämlich die Feuchtigkeit. Alle Pflanzenteile müssen getrocknet werden und die Bewässerung sollte man einstellen.

Grauschimmel

  Ferner ist es notwendig, die befallenen Pflanzenteile zu entfernen, denn dann hemmt man eine weitere Ausbreitung. Bei Bäumen zum Beispiel sollte man Laub und einige Äste entfernen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Auch Moos oder Unkräuter im Umfeld der geschädigten Pflanzen sollten entfernt werden, damit kein Wasserspeicher mehr vorhanden ist.

  Anschließend ist es natürlich wichtig, dass die Nutzpflanzen ihre Nährstoffe und Düngemittel in genau dem Maße bekommen, in dem sie sie brauchen. Eine Überdüngung ist aber zu vermeiden. Auch Humusboden und exakte Bewässerung sind wichtig.

 Natürlich hält der Gartenfachhandel auch Präparate bereit, die den Grauschimmel vertreiben. Hier sollte man darauf achten, dass man mit diesen Mitteln die Umwelt nicht schädigt, sondern den Pflanzen hilft. Dazu befragt man am besten einen Gärtner oder einen Fachmann im Gartenhandel. Eine ganz genaue Dosierung dieser Mittel ist zu beachten, damit sich die Wirkungen von Schimmel und Feuchtigkeit nicht umkehren.

 Hat man seine Blumen oder Nutzpflanzen vom Grauschimmel befreit, dann sollte man weiterhin darauf achten, dass nicht zuviel Feuchtigkeit auftritt, denn gerade Feuchtigkeit begünstigt die Entwicklung von Schimmelarten. Wer seinen Pflanzen genau das gibt, was sie brauchen, der wird viel Freude an ihnen haben. Auch wenn dann Krankheiten auftreten, hat man diese schnell wieder im Griff.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 21:17:42



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