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Kakerlake


 

 Kakerlaken in der Wohnung?

Kakerlaken

 Es gibt ja wohl nichts schlimmeres, werden sich jetzt einige denken. Aber warum? Meistens kann man selbst gar nichts dafür, denn nichts ahnend kann man die Eier dieser unappetitlichen Krabbler im Einkaufskorb mit nach Hause schleppen. Die Tiere erreichen die Wohnung meist über die Verpackung von Lebensmitteln, Paletten, aber auch in gebrauchten Elektrogeräten wie beispielsweise Kühlschränke, Mikrowellen, Fernseher etc.

  Das Peinliche und zugleich Schlimme: Nicht nur das Ungeziefer im Haus sondern auch die gefährlichen Krankheiten oder Allergien, die übertragen werden können.

 Eine andere Bezeichnung für die Kakerlake ist Schabe. Sie sind als Vorratsschädlinge in menschlichen Behausungen zu finden. Schaben sind sehr lichtscheu und sind somit nachtaktive Tiere. Diese kleinen Tiere erreichen aufgrund ihrer kräftigen Beine enorme Laufgeschwindigkeiten und das ist auch ein Punkt, der sie dem Menschen zusätzlich suspekt macht.

 Aufgrund ihres Körpers sieht die Kakerlake einem Käfer sehr ähnlich. Der Körper der Kakerlake ist sehr flach. Das ermöglicht ein schnelles Verschwinden in kleinste Ritzen, sobald sie durch Einschalten von Licht in ihren Aktivitäten gestört werden.

 Des Weiteren besitzen sie zwei lange Fühler, die etwa ein Drittel der gesamten Körperlänge erreichen. Weibchen und Larven haben keine Flügel. Die Männchen besitzen zwar Flügel, können damit jedoch nicht mehr fliegen. Die Schaben haben eine Körperfarbe von dunkelbraun bis schwarz, die Beine sind hellbraun, wobei die Männchen etwas heller sind. Die Tiere können eine Größe von ca. 25 Millimeter Länge erreichen.

Kakerlaken

 Die bevorzugten Lebensräume sind feuchtwarme Regionen wie in Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Schwimmbädern, Wohnheime, Krankenhäuser, Gewächshäuser, aber auch Privathaushalte.

  Im Laufe ihres Schabenlebens produziert das Weibchen 150 bis 200 Eier. Am Tage verstecken sie sich in engsten Ritzen unter Fußbodendielen, Wandverkleidungen etc. Nachts werden sie dann aktiv. Durchstöbern den Mülleimer, naschen von der Konfitüre, flitzen über Tische und Bänke.

 Im Privathaushalt sind sie häufig zwischen Küche und Badezimmer anzutreffen und treffen dort auf viele Freunde wie Motten, Silberfischchen und Ameisen. Viele bakterielle Viruserkrankungen sind auf Schaben zurückzuführen. Wie beispielsweise: Lepra, Dickdarmkatarrh, Durchfall, infektiöse Hepatitis, Milzbrand, Salmonellen, Tuberkulose, Pilzerkrankungen. Allergien können auch ausgelöst werden.

 Aber keine Panik! Schaben und Kakerlaken kann man auch effektiv bekämpfen. Zur Beseitigung werden üblicherweise Insektizide eingesetzt. Diese sind aber schon in geringer Menge für Menschen und andere Warmblüter giftig und ökologisch oft bedenklich. Außerdem werden nur die Tiere beseitigt, die direkt mit den Mitteln in Kontakt kommen. Die Brut, die sich fast ausschließlich an schlecht zugänglichen Stellen befindet, bleibt somit verschont.

 Die weitere Ausbreitung kann nur mit einem kontinuierlichen Gifteinsatz und mehrmaligen Einsatz eines Kammerjägers verhindert werden. Was natürlich sehr kostenintensiv werden kann.

 Des Weiteren sind so genannte ungiftige Schädlingsbekämpfungspulver im Handel. Dieses "Futter" wird an einigen Stellen in der Wohnung ausgestreut. Es wird von den Kakerlaken verspeist und somit auch die Brut vernichtet. Da die Kakerlake kannibalisch veranlagt ist und sie auch eigene schwache Artgenossen frisst, kann man davon ausgehen, mit dieser Art Schädlingsbekämpfung auch wirklich alle Tiere zu vernichten.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 21:28:38


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