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Maden


 

 Trotz penibler Sauberkeit kann es leider mal vorkommen, dass man im Haus auf Maden trifft. Kein netter Anblick, der wohl in jedem Fall mit Ekel behaftet ist. Die meisten denken dann sofort an Fliegenmaden, doch es können auch Maden von Motten sein.

Maden

  Doch was tun, wenn man die Maden entdeckt?

 Meist tauchen sie in der Küche auf, da sind sie oft überall anzutreffen, sogar an der Decke. Als erstes, sollte man in den Küchenschränken, wo die Vorräte aufbewahrt sind, nachschauen. Meist findet man die Maden in offenen Verpackungen von Mehl, Gewürzen und anderen Vorräten. Offene Packungen am besten sofort entsorgen, auch bei den noch verschlossenen Packungen gründlich nachschauen, manchmal machen sie sich auch über die her.

 Nachdem alle Vorräte kontrolliert und ggf. entsorgt wurden, die Küchenschränke sehr gründlich mit heißem Essigwasser auswaschen und nicht trocken wischen, sondern die Türen offen lassen, damit sie von selbst trocken werden. Schneidbretter aus Holz sind nicht besonders hygienisch, deshalb am besten diese gegen Schneidbretter aus Glas austauschen. Diese sind auch pflegeleichter, als ihre Kollegen aus Holz, oder (nicht schnittfestem) Kunststoff. Sollten die Maden im Wohnbereich in Schränken und Schubladen auftauchen, handelt es sich bei ihnen meist um die Maden von Motten. In diesem Fall den Inhalt der Schränke am besten sofort waschen, die Schränke mit heißem Essigwasser auswaschen und mit Mottenpapier, bzw. Lavendelsäckchen bestücken. In der Küche kann es erforderlich sein, die Hängeschränke abzuhängen und hinter den Schränken mal gründlich sauber zu machen.

 Das sind nun mal Stellen, wo man nicht gerade jede Woche am saubermachen ist. Gegen Maden von Fliegen (vor allem in der Küche) kann man einiges tun. Wir werfen alles in den Müll, auch oft Reste vom rohen Fleisch. Wenn diese bereits einige Zeit offen dalagen, kann es sein, dass es schon von Fliegen besucht wurde. Fliegen sind schnell darin, ihre Eier abzulegen. Deshalb ist es wichtig, dass man Fleischreste fest verpackt entsorgt und diese nicht über längere Zeit (auch nicht im Mülleimer) in der Wohnung aufbewahrt. Mülleimer sollten immer mit einer Plastiktüte versehen werden, damit nichts an den Wänden der Mülleimer kleben bleibt. Lieber ein kleinerer Mülleimer, den man häufiger rausbringen muss, als ein großer der lange Zeit in der Wohnung verbleibt, inklusive Müll. Das ist ein Anfang, wie man Maden bereits vermeiden kann.

Maden

 Mülltonnen und Biotonnen ziehen Fliegen magisch an. Vor allem, im Sommer, wenn die Behälter auch noch in der vollen Sonne stehen. Da ist der Besuch von Fliegen garantiert und sie gehen auch nicht, ohne uns ein nettes Geschenk zu hinterlassen. Ihre Eier.

 Bei Madenbefall in den Müllbehälter kann man leider nicht all zu viel machen, aber doch einiges. Besonders wichtig ist erstmal, dass diese Behälter nach Möglichkeit so schattig, wie möglich aufgestellt werden. Restmüll in Müllbeuteln aus Plastik sammeln und diese fest verknotet erst in die Mülltonne draußen geben. Auch für die Biotonne gibt es kompostierbare Plastikbeuteln, diese sind besser, als Biomüllbeutel aus Papier. Kaffeefilter, Teebeutel, alles was feucht ist, besser vorher in Zeitungspapier wickeln, dann erst in den Müllbeutel werfen.

 Auch bei Biomüll sollten die Beutel fest verknotet werden. Sicher, Rasenschnitt, und Gartenabfälle kann man nicht in kleine Tüten verpacken. Wer Gartenabfälle über die Biotonne entsorgt, sollte sich große Biomüll-Säcke besorgen und diese in die Biotonne tun. Natürlich kann man nicht 100% vorsorgen, die Natur geht schließlich auch ihren Weg. Dazu gehören nun mal auch die Fliegen und die Maden. Sollten also Mülltonne und Biotonne von Maden befallen sein, nach der Leerung unbedingt sofort mit heißem Wasser (Zusatz: Spülmittel, oder viel Essig) gründlich auswaschen und trocknen lassen.

 Im Sommer reicht es, wenn man die Tonnen einfach halb kopfüber aufstellt. Das Restwasser kann abfließen und die Tonne ist schnell trocken. Auch im Haus muss man darauf achten, dass Mülleimer und Biomülleimer stets sauber und trocken gehalten werden. Gerade Biomüll, wie Essensreste, Küchenabfälle, sollten nicht sehr lange in der Küche verbleiben. Biomüll so oft wie möglich ausleeren. Das beugt Madenbefall vor.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 21:34:11


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