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Maulwurf


 

Maulwurf

 Eigentlich ist es ein gutes Zeichen, wenn sich ein Maulwurf in Ihrem Garten aufhält, da die Tiere sich nur in gesunder, fruchtbarer Erde Wohlfühlen, in der sie ausreichend Nahrung in Form von Kleinlebewesen finden. Zudem sind die kleinen Wühler sogar nützlich, da sie ausschließlich tierische Nahrung zu sich nehmen, darunter auch zahlreiche Pflanzenschädlinge.

  Wenn aber die Erdhügel im Garten überhand nehmen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, die Tiere zu vertreiben. Gejagt, verfolgt, verletzt oder gar getötet werden darf der Maulwurf jedoch nicht, da er nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tierarten gehört.

Maulwurf

 Sehr wirkungsvoll für die Vertreibung der Maulwürfe sind verschiedene Duftbarrieren, da Maulwürfe zwar nicht gut sehen, aber umso besser riechen können: Bewährt hat sich Seifenlauge, aber auch eine Mischung aus Molke und Buttermilch, die in die Tunnel gegossen werden. Auch mit Heringsköpfen, Knoblauch, Jauche oder Präparaten mit Zitrus-Ölen lassen sich die Tiere verjagen. Im Fachhandel sind außerdem spezielle Lavasteine erhältlich, die mit Kräutern oder Ölen getränkt in den Boden gesteckt werden. Diese können auch vorbeugend eingesetzt werden: Dazu werden die Steine in 20 cm Tiefe um das zu schützende Gartenstück in den Boden eingeführt.

  Da Maulwürfe außerdem sehr gut hören, können sie auch mit Lärm und Schwingungen verscheucht werden: Flaschen, mit der Öffnung nach oben in der Erde eingegraben, vertreiben die Tiere durch die Schwingungen, die der Wind erzeugt, und auch spezielle Ultraschallgeräte machen ihnen den Garaus. Haben Maulwürfe allerdings Gefallen an einem Stückchen Erde gefunden, findet sich oftmals schnell ein Nachfolger ein, sobald ein Maulwurf vertrieben wurde.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 21:37:15


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