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Schildläuse


 

Schildlaus

 Die Schildlaus ist leicht an ihrem großen schwärzlichen oder braunem Schild zu erkennen, von dem das ganze Tier überzogen ist. Sie sitzen fast immer am Stamm und an den Zweigen von Pflanzen und saugen daraus den Pflanzensaft. Wird die Schildlauspopulation nun zu hoch, wird der Pflanze so viel Saft abgesaugt, dass Teile absterben.

 Was kann man nun gegen diese lästigen Begleiter unternehmen?

 Durch ihren Schild sind die Läuse meist so gut geschützt, dass man mit konventionellen Mitteln meist keinen Erfolgt erzielt. Ist der Befall nur leicht, kann man Läuse abwischen bzw. abkratzen. Hat diese Maßnahme keinen Sinn mehr, empfiehlt sich der Einsatz eines systematischen Mittels. Dieses wird über die Blätter der Pflanze aufgenommen. Da die toten Schildläuse erst nach einiger Zeit von der Pflanze abfallen, sind noch anhaftende Tiere kein Zeichen für eine fehlgeschlagene Bekämpfung.

  Mittel gegen Schildläuse

Schildlaus

  Eine giftfreie Alternative sind ölhaltige Mittel. Das feinstverteilte Öl verschließt die Schilder luftdicht mit dem Untergrund, so dass die Schädlinge ersticken. Leider ist auch die Blattspalte von dieser Wirkung betroffen, so dass innerhalb kürzester Zeit auch die betroffenen Blätter absterben. Aus diesem Grunde sollten diese Mittel mit einem Pinsel ausschließlich auf den Stamm und die Äste aufgetragen werden.

 Als Hausmittel gilt der Einsatz einer 2%igen Schmierseifenlauge (etwa 1 Esslöffel auf 1 Liter Wasser). Mit dieser Lösung können die Schilde abgewischt werden. Unterstützen sollte man diese Maßnahme durch ein bis drei Behandlungen mit Präparaten, wie Etisso-Pflanzenschutz, Spruzit Gartenspray, Paramagg Sommer 2% oder Schädlingsfrei Naturen.

 Abzuraten ist der Einsatz von Pflanzenschutzsticks. Hierbei nimmt die Pflanze den Wirkstoff über die Wurzeln auf. Es gibt im Handel ausschließlich Sticks, die auch Dünger enthalten. Aus diesem Grunde ist das Handling äußerst schwierig. Steckt man den Stick zu nahe an die Wurzeln, führt dies zu einer lokalen Überkonzentration an Dünger, wodurch die Pflanze erheblich geschädigt werden kann. Wird der Stick hingegen an den Rand des Topfes, weit weg von den Wurzeln, gesteckt, ist die aufgenommene Giftkonzentration zu niedrig. Bei robusten Pflanzen können die Sticks zwar zum Erfolg führen, aber aufgrund der Gefahren sollte man lieber andere Mittel verwenden.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 21:48:06


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