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Schusterpalme


 

 Schusterpalme

Schusterpalme Die Schusterpalme (Aspidistra) ist ein Liliengewächs. Sie ist eine sehr robuste, immergrüne und anspruchslose Pflanze. Der Name stammt aus der Zeit, als die Pflanze fester Bestandteil jeder schummrigen Schusterwerksatt war. Ursprünglich stammt die Schusterpalme aus den Wäldern Japans und Chinas.

 Die Pflanze ist mehrjährig und wächst krautig. Die Blätter werden bis zu einem Meter hoch und sind lanzettförmig. Sie entspringen einem am Boden kriechenden Rhizom. Normalerweise sind sie dunkelgrün. Es gibt aber auch Exemplare mit weißen Streifen oder Tupfen. Die Blüten kommen selten, sind klein und unauffällig bräunlich-lila. Sie wachsen nur knapp über dem Boden und erscheinen im Frühjahr.

 Die Schusterpalme wächst eigentlich überall. Sie kommt mit extrem wenig Licht aus und verträgt Kälte genau so wie Hitze, Zugluft und trockene Heizungsluft. Zu viel Wasser ist das Einzige, was der Schusterpalme schaden kann. Sie sollte zwar regelmäßig, aber sparsam gegossen werden. Am sichersten ist es, wenn man 30 min nach dem Gießen die Untersetzer kontrolliert und das restliche Wasser abgießt. Im Winter können die Blätter etwas besprüht werden.

 Am liebsten steht die Schusterpalme schattig oder halbschattig. Draußen in der Sonne bekommt sie schnell Sonnenbrand. Ab dem Frühjahr und über den Sommer sollte man dem Gießwasser alle 14 Tage Flüssigdünger zugeben. Am besten nimmt man aber nur die Hälfte der angegebenen Menge. Die Schusterpalme benötigt nicht viele Nährstoffe. Schusterpalme

 Überwintert wird die Pflanze hell und frostfrei. Die Temperatur sollte zwischen 5 und 15 Grad betragen.

 Die Vermehrung der Schusterpalme erfolgt durch Teilung. Das gelingt problemlos beim Umtopfen, am besten im Frühjahr. Man achte darauf, dass an jedem Wurzelteil mindestens zwei Blätter sitzen. Die jungen Pflanzen sollten an einen warmen, zugluftgeschützten Platz gestellt werden. Am besten setzt man die Pflanze in einen hohen Kulturtopf. Das erspart häufiges Umsetzen und vermeidet Wurzelfäule. Ein Rückschnitt der Schusterpalme ist nicht notwendig.

 Auf den breiten Blättern sammelt sich viel Staub. Sie sollten regelmäßig feucht abgewischt werden. Braune Flecken auf den Blättern deuten meist auf zu viel Feuchtigkeit hin. Reißen Blätter der Länge nach ein, ist zu viel Dünger die Ursache. Als Schädlinge treten Thripse und Spinnmilben auf, aber in der Regel nur bei schlecht gepflegten Exemplaren.

 Die Aspidistra oder Schusterpalme wird auch als Metzgerpalme bezeichnet. Das kommt daher, dass die Pflanzen früher nicht nur in Schustereien, sondern auch in vielen Metzgereien standen. Bei der Metzgerpalme (auch Aukube/ Aucuba) handelt es sich aber um eine andere Pflanze, ein Hartriegelgewächs. Der deutsche Name lautet Japanische Goldorange und sie stammt ebenfalls aus Japan oder Asien. Bei uns wird sie häufig als Garten- oder Zimmerpflanze angepflanzt. Es handelt sich um einen immergrünen, bis zu zwei Meter hohen Strauch mit weißlich-gelb gesprenkelten, ledrigen Blättern.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 11:04:27


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