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Wolllaus


 

 Die Wolllaus, die auch Schmierlaus genannt wird, gehört zur Überfamilie der Schildläuse. Schmierläuse sind Pflanzenschädlinge und leben folglich auch dort. Sie können eine Körpergröße von ungefähr 3-6 Millimeter erreichen. Außerdem haben sie eine spezielle Kälte abweisende Haut, die sie resistent gegen Kälte macht. Temperaturen bis minus 40°C sind für Schmierläuse kein Problem.

Wolllaus

  Die meisten Schmierlaus-Arten bevorzugen krautige Pflanzen, vor allem Gräser, Korbblütler und Hülsenfrüchte. Schmierläuse vermehren sich sehr stark, sie legen hunderte von Eiern, vornehmlich, wenn es etwas wärmer ist. Die starke Vermehrung führt dann auch dazu, dass viel mehr Pflanzenarten von den Schmierläusen angegriffen werden. Dazu gehören zum Beispiel Zuckerrohr, Weinreben und Ananas, Orchideen und Kakteen. Eine große Vorliebe haben die Schmierläuse auch für Zitruspflanzen.

 Da die Tiere sehr gut zu erkennen sind, kann man sehr schnell nachvollziehen, welcher Schädling die Pflanze befallen hat. Sie saugen sich an den Pflanzen fest. Die Körper der Weibchen sind meist mit einer weißen, mehligen Ausscheidung überzogen. Außerdem verfügen die Schmierläuse über eine wachsartige Schicht oder Wachstreifen, die den Körper überziehen und somit vor Kälte schützen.

  Was kann man gegen Schmier- oder Wollläuse tun?

 Die biologische Bekämpfung kann man mit Hilfe der Schlupfwespe oder auch des Marienkäfers vornehmen, sie sind die natürlichen Feinde der Schmierlaus. Schlupfwespen kann man käuflich im Gartencenter oder direkt bei einem Gärtner erwerben. Auch die Florfliege gehört zu den natürlichen Feinden der Schmierlaus.

Wolllaus

 Im Winter hat sich zur Bekämpfung eine Mischung aus Wasser und Paraffinöl bewährt. Dazu gibt man pro einem Liter Wasser etwa 10g Paraffinöl in einen Behälter und mischt diese Substanzen mit Hilfe von etwas Spülmittel. Das Spülmittel hat dabei noch den angenehmen Nebeneffekt, dass es den Wachspanzer der Tiere zerstört. Dieses Mittel gibt es aber auch als fertige Mischung zum Aufsprühen im Fachhandel.

 Persönlicher Tipp:

 Ich habe Wollläuse an meinem Drachenbaum entdeckt! Die saßen genau da drin, wo die Blätter vom Stamm abzweigen. Habe einfach Spülmittel tropfenweise von oben nach unten am Stamm entlanglaufen lassen, bis die "Höhlen" der Läuse mit Spüli vollgelaufen sind. Nach 15 Minuten zucken die nicht mehr!!! Pflanze nach einem Tag aber mit Wasser abspülen! Tipp: Damit das Spüli beim Abbrausen nicht in die Erde kommt, habe ich um den Stamm eine Tüte gebunden und den Topf damit abgedeckt. Kann also garnix schiefgehen! Und der Drachenbaum freut sich, dass er die lästigen Mitbewohner los ist!!! Den Biestern kann man halt nur mit radikalen Mitteln entgegentreten, sonst lachen die uns aus und vermehren sich fröhlich.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2017 22:00:04


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